Monday, 1/24/11, classes start. Mein erster Kurs, Italian Diction, begann erst um 10.20 am - also genau so, wie man sich ein Studentenleben vorstellt. Spät aufstehen, gemütlich zur Uni gehen, sich in den ersten Kurs setzen und entspannt zuhören, was im Semester so alles geplant ist. So sollte es hier aber nicht sein:
Die Amerikaner sind super pünktlich und man wird als sehr "disrespectful" angesehen, wenn man den Unterricht durch sein zu-spät-Kommen unterbricht. Die erste Einheit war alles andere als nur ein Overview über das im Kurs Geforderte. Es ging sofort um das Eingemachte und ich merkte bald, dass alle hier das IPA (= International Phonetic Alphabet) perfekt beherrschen. Für mich hieß das, dieses so schnell wie möglich auch intus zu bekommen... Die nächste Einheit findet bereits am Mittwoch statt.
Das Kurssystem in Amerika unterscheidet sich deutlich von unserem. So finden Kurse 2 bis 4 Mal die Woche statt und es gilt jedesmal: "Be prepared or just leave it!"
Next class: Symphonic Choir. Erste Hürde - Voicings. Jede Stimmgruppe musste sich in einer Reihe aufstellen und dann mussten wir alle hintereinander "Row row row the boat"singen. Dr. Miller, der Chorleiter, entschied anhand des Stimmklanges und der Lautstärke, wer am besten neben wem im Chor zu stehen hatte. Dann bekam jeder eine Nummer, die seine Platzierung eindeutig machte.
Nach der halben Stunde Mittagspause (mehr Zeit wird für das Essen nicht einkalkuliert) ging es für mich weiter mit dem Kurs Voice Pedagogy - Methods. Ein hoch interessanter Kurs bei einem fantastischen Professor mit einer Kursliste von 6 geforderten und 4 empfohlenen Büchern, sowie der Hausaufgabe, bis Mittwoch 5 Kapitel des ersten Buches zu lesen und darüber referieren zu können.
Meine Posts werden in Zukunft also rar werden...
Der Abend war einer der Highlights meiner ersten Tage hier: der Besuch des Westminster Choir Concerts im Richardson Auditorium in der Alexander Hall der Princeton University. Allein der Princeton Campus bei Finsternis war thrilling enough und erinnerte mich sehr an die Harry Potter-Filme. Und dann erst die sphärischen Klänge der ersten beiden Stücke "Data est mihi omnis potestas" by James MacMillan und "The Spheres" from Sunrise Mass by Ola Gjeilo - gorgeous! Es folgten eine Bachkantate, zwei wunder bare Brahmslieder "Nachtwache I + II", sowie Mahlers "Ich bin der Welt abhanden gekommen".
Nach der Pause gab der Chor nebst anderen Stücken einen von einem Studenten komponierten Song, drei Shakespeare Songs und ein Spiritual "Set Down Servant" (Solos von zwei schwarzen Studenten mit riesiger Stimme und dunklem Timbre gesungen) zum Besten und das Auditorium tobte. I had goose bumps and am looking forward to singing in such a choir...
Die Amerikaner sind super pünktlich und man wird als sehr "disrespectful" angesehen, wenn man den Unterricht durch sein zu-spät-Kommen unterbricht. Die erste Einheit war alles andere als nur ein Overview über das im Kurs Geforderte. Es ging sofort um das Eingemachte und ich merkte bald, dass alle hier das IPA (= International Phonetic Alphabet) perfekt beherrschen. Für mich hieß das, dieses so schnell wie möglich auch intus zu bekommen... Die nächste Einheit findet bereits am Mittwoch statt.
Das Kurssystem in Amerika unterscheidet sich deutlich von unserem. So finden Kurse 2 bis 4 Mal die Woche statt und es gilt jedesmal: "Be prepared or just leave it!"
Next class: Symphonic Choir. Erste Hürde - Voicings. Jede Stimmgruppe musste sich in einer Reihe aufstellen und dann mussten wir alle hintereinander "Row row row the boat"singen. Dr. Miller, der Chorleiter, entschied anhand des Stimmklanges und der Lautstärke, wer am besten neben wem im Chor zu stehen hatte. Dann bekam jeder eine Nummer, die seine Platzierung eindeutig machte.
Nach der halben Stunde Mittagspause (mehr Zeit wird für das Essen nicht einkalkuliert) ging es für mich weiter mit dem Kurs Voice Pedagogy - Methods. Ein hoch interessanter Kurs bei einem fantastischen Professor mit einer Kursliste von 6 geforderten und 4 empfohlenen Büchern, sowie der Hausaufgabe, bis Mittwoch 5 Kapitel des ersten Buches zu lesen und darüber referieren zu können.
Meine Posts werden in Zukunft also rar werden...
Der Abend war einer der Highlights meiner ersten Tage hier: der Besuch des Westminster Choir Concerts im Richardson Auditorium in der Alexander Hall der Princeton University. Allein der Princeton Campus bei Finsternis war thrilling enough und erinnerte mich sehr an die Harry Potter-Filme. Und dann erst die sphärischen Klänge der ersten beiden Stücke "Data est mihi omnis potestas" by James MacMillan und "The Spheres" from Sunrise Mass by Ola Gjeilo - gorgeous! Es folgten eine Bachkantate, zwei wunder bare Brahmslieder "Nachtwache I + II", sowie Mahlers "Ich bin der Welt abhanden gekommen".
Nach der Pause gab der Chor nebst anderen Stücken einen von einem Studenten komponierten Song, drei Shakespeare Songs und ein Spiritual "Set Down Servant" (Solos von zwei schwarzen Studenten mit riesiger Stimme und dunklem Timbre gesungen) zum Besten und das Auditorium tobte. I had goose bumps and am looking forward to singing in such a choir...

Coole Reportagen aus einem anderen Leben! ;-) Auch wenn du nun viel zu tun hast: Büüttöö weitermachen ;-)
AntwortenLöschenGlg, sam